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Lockpicking in Stuttgart

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Lochpicking Sperrpistole E-Pick Schlagschlüssel Impressionstechnik

Was ist Lockpicking?

HPC Pickset Lockpicking ist das zerstörungsfreie Öffnen von Schließzylindern. Bei der Handöffnung wird das Innenleben der Schlösser durch verschiedene Picks und einem Spanner in die richtige Position gebracht damit sich das Schloss öffnen kann. Picks sind Werkzeuge die speziell zum Öffnen von Schlössern gemacht sind. Es gibt verschiedene Formen von Picks die zum Teil speziell auf Techniken abgestimmt sind. Das Einsteigerpickset hat einige Grundwerkzeuge die für den Anfang reichen. Man kann es grob auf 2 Techniken vereinfachen. Das Harken und das Setzen. Beim harken wird, z.B. mit einem sogenannten Snake Pick (sieht aus wie eine Schlange), über die Stifte gestrichen. Der Hook (Haken) bzw. der Halfdiamond (Halbdiamant) werden eher zum setzen genommen. Setzen heißt die Stifte werden einzeln betätigt. Der Stift der am schwersten geht sollte betätigt werden. In der Praxis vermischen sich beide Techniken miteinander. Das wichtigste beim picken ist jedoch der Spanner. Ein Spanner ist z.B. ein Blech das vorne umgebogen wurde und mit dem ein ganz leichtes Drehmoment auf den runden Zylinderkern ausgeübt wird. Ist das Drehmoment zu stark so lassen sich die Stift nicht mehr bewegen bzw. richtig ordnen. Zylinder im Kipp Wenn der Zylinderkern sich etwas gedreht hat, aber nicht vollständig entsperrt ist, muss man das Drehmoment des Spanners nachlassen. Damit ermöglichen Sie, dass sich der Kern zurückdreht und Sie die modifizierten Stifte richtig nachsetzen können. Es kann gut sein, dass dadurch schon gesetzte Stifte wieder hochkommen, dann einfach diese nochmals nachsetzen.


Sperrpistole Es gibt noch weitere Methoden außer der Handöffnung. Eine davon ist die mechanische Sperrpistole, die nach dem Perkussionsprinzip arbeitet. Das bedeutet, dass auf die Kernstifte mittels der Nadel ein Schlag gegeben wird. Durch diesen Schlag auf die Kernstifte werden die Gehäusestifte von den Kernstiften getrennt und es bildet sich ein Spalt an der Scherlinie der ein drehen des Kerns ermöglicht.


E-Pick Beim Elektro-Pick auch E-Pick genannt geschieht vom Prinzip her das gleiche, nur deutlich schneller. Er führt sehr viele schnelle Schläge aus und öffnet bzw. bereitet das Schloss auf diese Art vor. Bei beiden Geräten ist trotzdem jede Menge Übung erforderlich. Nur reinhalten und öffnen ist unwahrscheinlich und geht nur bei sehr billigen Schlössern.

Schlagschlüsselset Schlagschlüssel sind speziell tief eingeschnittene Schlüssel, die unter sehr leichtem Drehmoment und leichten Schlägen ins Schloss geschlagen werden. Über die schrägen Einschnitte werden die Stifte, ähnlich der Sperrpistole, durch einen Impuls in Bewegung gebracht. Dadurch bildet sich eine Lücke zwischen den Kern- und den Gehäusestiften und der Kern kann sich drehen. Für jeden Schlosshersteller und dessen Schlüsselprofile benötigt man einen entsprechenden Schlagschlüssel. Der Einsatz bei Schließanlagen ist wegen der speziellen Schlüsselprofile eingeschränkt.


Impression Eine andere Öffnungsmethode, die nur entfernt mit Lockpicking zu tun hat, ist die sogenannte Impressionstechnik bei der ein Schlüssel nach einem Schloss gefeilt wird ohne eine Vorlage (Schlüssel) zu haben. Hierzu wird ein Schlüsselrohling für das entsprechende Schloss genommen und vorbereitet. Dazu gehört das Einspannen des Rohlings in eine Gripzange oder in einen speziellen Impressionsgriff. Anschließend wird der Rohling an der Einschnittseite blank gefeilt um eine saubere Oberfläche zu erhalten. Der Rohling wird nun in das Schloss eingeführt und abwechselnd ein Drehmoment nach Rechts und Links angelegt und eine Auf und Abwärtsbewegung ausgeführt. Dadurch drücken sich die durch das Drehmoment verklemmten Stifte in den Rohling und hinterlassen winzig kleine Abdruckmarken. Diese werden dann Einschnitttiefe um Einschnitttiefe weggefeilt bis der Schlüssel öffnet. Es darf nur dort gefeilt werden wo auch Marken zu sehen sind! Gutes Licht und eine Lupe oder sonstige optische Hilfsmittel sind notwendig. Es gibt mittlerweile auch gute Fachliteratur zu diesem Thema, geschrieben von Oliver Diederichsen.

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